Viele Gründe die Welt zu retten: 2. Ganz einfach Strom sparen

Kapitel 2:    Ganz einfach Strom sparen

Viele Leute wollen zum Klimaschutz beitragen, aber es soll nicht mehr kosten. Geht das ? Das geht, wenn man Strom  bewusst und klug nutzt. Jede Kilowattstunde verändert das Klima weltweit. Hinter jeder Strommenge aus der Steckdose steht noch immer der Rohstoff Kohle, der jährlich in Deutschland mit zwei Milliarden Euro subventioniert wird. Jede eingesparte Kilowattstunde verlangsamt den Klimawandel.

Die richtige Nachhaltigkeitsstrategie beim Strom heißt: überflüssigen Verbrauch vermeiden, effiziente Technologien nutzen und so den Stromverbrauch senken. Wer dann noch mehr machen will, kann den restlichen Bedarf über erneuerbare Energien decken. Sparen und dabei etwas für die Umwelt tun, geht einfach mit dem Zweisprung für Stromintelligenz.

Sprung 1 : Strombewusstsein entwickeln. Wieviel kostet eigentlich eine  Kilowattstunde ? Wieviel Stromverbrauch findet jährlich statt ?

Sprung 2 : Durchführung einer privaten Energiespar- und Effizienzkampagne, um die größten Stromfresser aus dem Verkehr zu ziehen.

Was sind die größten Stromfresser ? Da fallen einem viele elektrische Geräte wie Fernseher, Stereoanlage, Gefrierschränke usw. ein. Sie verbrauchen in einem durchschnittlichen Haushalt im Jahr ca. 400 Kilowattstunden. Die alte Heizungspumpe verbraucht ebenso viel. Ein Fünftel geht für Beleuchtung darauf. Die beliebten Halogen-Deckenfluter verbrauchen jeweils bis zu 300 Watt. Geräte mit einer schlechten Energieeffizienzklasse brauchen mehr Strom. Die Klasse A++ macht sich schon innerhalb der Garantiezeit bezahlt. Der Standort des Kühlschranks macht sich ebenfalls bezahlt. Er sollte möglichst weit entfernt sein vom Backofen oder Herd. Ein Herd braucht viel Strom, wenn man die Platten nicht schon einige Minuten vorher abschaltet. Weniger bekannte Stromfresser kann man eliminieren mit einem Strommessgerät. Schalter-Steckerleisten helfen schnell beim Abschalten von Fernseher und Stereoanlage. Auch LED-Leuchten amortisieren sich ziemlich schnell.

Zusammenfassung: Stromfresser identifizieren und eliminieren, Stand-by-Betrieb vermeiden. Für die Umwelt bringt es weniger Energieverbrauch und weniger CO2-Ausstoß (Frank Ammann).