FEEWi beschäftigt sich mit der Ökosozialen Marktwirtschaft

von Franz Josef Radermacher, Josef Riegler und Hubert Weiger

„Ohne funktionierende Wirtschaft und soziale Balance lässt sich die Ökologie lokal und global nicht retten“.

Mit der Überzeugung, dass Wandlungswille in der Mitte der Gesellschaft erzeugt werden muss, schaffen die Unterstützer für die ökosoziale Marktwirtschaft Bewusstsein für die Zusammenhänge der Globalisierung und motivieren ihr jeweiliges Umfeld dazu sich selbst für eine gerechtere Globalisierung einzusetzen, Über Bewusstseinsbildung und Informationen sollen breite Allianzen und Druck „von unten“ erzeugt werden.

Übersicht der Ökosozialen Marktwirtschaft

  1. Soziale Marktwirtschaft und das ökosoziale Marktparadigma
  2. Ökosoziale Marktwirtschaft zum Marktfundamentalismus
  3. Konzept der Planetengrenzen
  4. Warum lohnt heute die Beschäftigung mit der ökosozialen Marktwirtschaft ?
  5. Worin besteht die Fundamentalidentität der ökosozialen Bewegung ?
  6. Soziale Balance schafft Akzeptanz und Wohlstand
  7. Global Marshall Plan – Schritte in die richtige Richtung.

 

 

1.) Soziale Marktwirtschaft – Die Wurzel des ökosozialen Marktparadigmas

Was heißt Paradigma ?

Es ist ein Beispiel, Muster, grundsätzliche Denkweise, exemplarisch, mit breiter Anerkennung. Ein heute gängiges Paradigma bezüglich des Autos ist „Freie Fahrt für freie Bürger“. Ein Paradigmenwechsel wäre diesbezüglich „ökologisch ist Feinstaub zu verringern mit Elektrofahrzeugen“.Es wird im Laufe dieses Projekts an vielen Stellen Möglichkeiten zur Umorientierung gemäß ethischer Dimensionen geben. Hans Küng hat bereits 1990 in seinem „Projekt Weltethos“ vor der „Selbstzerstörung der gegenwärtigen Fortschrittsgesellschaft“ gewarnt.

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